Monatsspruch Juni 2020, 1. Könige 8, 39:

 

 

Salomo betete:

Du allein kennst das Herz aller Menschenkinder.

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

 

der Monatsspruch erinnert mich an ein Gebet aus meiner Kindheit:

 

„Ich bin klein,

mein Herz mach‘ rein,

soll niemand drin wohnen als Jesus allein“.

 

Das war eine klare Ansage, wer im Zentrum unseres Lebens stehen sollte: Jesus! Und es war klar, wer dafür sorgen sollte, dass unser „Lebenshaus“ immer auch frisch gekehrt und rein sein sollte: Jesus!

 

Seit diesem ersten Gebet sind Jahrzehnte vergangen. „Klein“ sind wir schon lange nicht mehr. Alter und Lebenserfahrung haben zugenommen. Wer (noch) betet, betet in der Regel vielfältiger: Dank, Bitte, Fürbitte, Lobpreis, ….

 

Und doch: Wohl uns, wenn wir dem Herrn Jesus Christus alleiniges Wohnrecht in unserem Herzen –das heißt in unserem Leben- einräumen.

 

Warum denn? –

 

 

- Weil es einfach gut ist, wenn wir mit unserem Schöpfer „ein Herz und eine Seele“ sind.

 

- Weil ER weiß, wo uns „das Herz bricht“ und wie und wann ER heilen muss.

 

- Weil wir dann auch „aus unserm Herzen keine Mördergrube machen“ müssen, sondern IHM alle unsere schweren, manchmal bösen Gedanken bekannt sind und dann von IHM weggefegt werden.

 

- Weil ER unserm „Herzen einen Stoß gibt“ wenn es uns hin und dann „in die Hose gerutscht ist“ und ER uns dann hilft, dass wir uns für anstehende Aufgaben ein „Herz fassen“ können.

 

- Und wenn wir „etwas auf dem Herzen haben“ und IHM „unser Herz ausschütten“ dann wird ER es sich „zu Herzen nehmen“.

 

- Ja, und wo JESUS im Herzen wohnt, da wird ER auch dafür sorgen, dass bei uns „das Herz immer am rechten Fleck sitzt“ und wir uns im rechten Moment „ein Herz fassen“ und das tun, was gerade dran ist.

 

 „Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über“. So wollen und können wir einfach nicht mehr schweigen von JESUS und von all dem Segen, der aus „Seinem Herzen kommt“ und „uns zu Herzen geht“.

 

 

So grüßt ganz herzlich

 

Ihr Norbert Küfeldt

Pfarrer in Ansbach-Meinhardswinden